Paro

Rinpug Dzong

Rinpung Dzong Paro
 

Die meisten Besucher kommen mit der nationalen Fluglinie Druk Air nach Bhutan und landen auf dem Flughafen in Paro. Der Flug von Kalkutta in Indien oder Katmandu in Nepal dauert eine Stunde.

Das Paro-Tal gehört zu den am dichtesten besiedelten Regionen des Landes, und da sich hier der einzige Flughafen befindet, gibt es viele Hotels und anderen Touristeneinrichtungen. Das Hotel Olathang liegt am Südhang des Tals inmitten eines Nadelwaldes. Das Druk Hotel und das Kyichu Hotel befinden sich unmittelbar am Flughafen. 

Im Paro-Tal gibt es eine ganze Menge zu entdecken, so dass es sich lohnt, ein paar Tage in dieser Region zu verweilen. Einen mächtigen Schatten über die Stadt Paro wirft der alle weltlichen und religiösen Aktivitäten kontrollierende Rinpung Dzong. Seine sehr elegante Architektur ist von perfekter Symmetrie bestimmt. 

Hinter dem Rinpung Dzong liegt auf einem hohen Hügel der burgartige Ta Dzong. Einst ein Aussichtsturm, der bei den Kriegen zwischen den Tälern im 17. Jahrhundert den Rinpung Dzong verteidigen sollte, dient er seit 1967 als 

Nationalmuseum, in dem Beispiele des nationalen Erbes des Landes gesammelt werden. In dem runden Gebäude kann man leicht einen interessanten Nachmittag verbringen. 

Paro war das erste Ziel Guru Rimpoches, als er vor über tausend Jahren von Tibet nach Bhutan aufbrach. Er soll auf dem Rücken einer fliegenden Tigerin angekommen sein und dann im Kloster Taktsang meditiert haben. Das Kloster ist heute ein hochgeschätztes Ziel für einheimische Pilger.  Allerdings zerstörte ein verheerendes Feuer 1998 die mittelalterlichen Wandgemälde und inneren Tempel des Klosters, das jetzt von der Regierung wieder aufgebaut wird. Touristen können die Außenmauern aus der Ferne von einem Aussichtspunkt mit Cafe beobachten. Dieser Punkt ist von der Strasse nach einem dreistündigen, ziemlich anstrengenden Aufstieg zu erreichen. Man kann aber bei einem lokalen Reisebüro auch Ponies mieten, die die Strecke in etwa zwei Stunden bewältigen.

In Paro gibt es Kunsthandwerk- und Souvenirläden. Achtzehn Kilometer von der Stadt entfernt liegen am Nordhang des Tals die ausgebrannten Ruinen des Drugyel als Dzong ("Siegesburg"). Von hier aus schlugen die Bhutaner im 17. Jahrhundert mehrere tibetische Eroberungsarmeen. 

Paro Dzong

Paro
 

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