Wangdü Phodrang

Wangdi Phodrang Dzong

Wangdü Phodrang Dzong

Wangdü Phodrang ist die letzte Stadt, die man auf der wichtigsten Verbindungsstrasse durch quert, bevor man nach Zentralbhutan gelangt. Doch die Stadt ist eher ein größeres Dorf mit einigen gut versorgten Läden und Hotels. Eines dieser Hotels mit einfacher Einrichtung und gutem Restaurant liegt am Dorfplatz. Den gesamten Ort beherrscht jedoch der mächtige Dzong auf einem Hügel genau an der Stelle, an der zwei Flüsse ineinander münden. Im 17. Jahrhundert spielte Wangdü eine entscheidende Rolle bei der Vereinigung von West-, Zentral- und Südbhutan. In den letzten Jahren jedoch wurde Wangdü beträchtlich umgebaut, so dass es jetzt wesentlich frischer und angenehmer wirkt, als manche frühere Besucher es in Erinnerung haben mögen. 

Die Strasse von Wangdü nach Trongsa gehört zu den schönsten in Bhutan, denn sie überquert Bäche und führt durch Wälder und Dörfer, bevor sie zum Pele-Pass aufsteigt und dann in das dramatische Trongsa-Tal abtaucht. Südlich der Strasse liegt Gantey Gompa, ein altes Kloster aus dem 17. Jahrhundert. Nachdem die Strasse eine Zeitlang durch die Berge nach Süden geführt hat, gibt es hier eine seltene Öffnung zu goldenen Maisfeldern, an deren Rändern man meist auch Yaks beobachten kann. Einige Kilometer hinter dem Kloster breitet sich am Boden des Tals das Dorf Phobjikha aus. In dieser Gegend liegt eines von nur zwei Überwinterungsgebieten des Schwarzkranichs, der im Winter wegen des wärmeren Klimas von Tibet hierher kommt. Diese seltenen Vögel können auch in Ostbhutan, in Yangtse, beobachtet werden.
 

Wangdü Phodrang Dzong

Interesse? Melden Sie sich.

Zur Homepage