Nepal

Sadhu

Allgemeine Informationen und Tipps

Folgende Themen werden hier behandelt: Gesundheit, Ausrüstung, Einkäufe, Zeitunterschied, Essen und Trinken, Visum, Geld, Verkehrsmittel, Kommunikation, kleiner Nepal-Knigge, ehem. Monarchie, Religionen, Reise- und Trekkingwetter, kulturelle und soziologische Aspekte, Sicherheit, Ökologie

Gesundheit
Impfungen:
Für Nepal sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei vorherigem Aufenthalt in einem Gelbfieber-gefährdeten Gebiet. Impfschutz gegen Hepatitis, Typhus und Paratyphus wird empfohlen. Malariaprophylaxe ist eher im Sommer und bei Reisen ins Terai (Süd-Nepal, Chitwan-Nationalpark) zu überlegen. Für dieses Gebiet ist auch eine Impfung gegen Japanische Enzephalitis relevant. Polio- und Tetanusschutz sollte vorhanden sein. Generell empfiehlt sich vor einer Nepal-Reise die Konsultation des Hausarztes und/oder des Tropeninstituts, um den individuell bestmöglichen Schutz zu erzielen.
Medikamente:
Wir empfehlen die Mitnahme einer vom Arzt zusammengestellten Reiseapotheke mit Verbandszeug und Medikamenten zur Behandlung von Verletzungen, Darm-, Infektions- und Erkältungskrankheiten u.ä.
Allgemeine Verhaltensregeln:
Unabgekochtes Wasser (auch beim Zähneputzen), Eiswürfel, nicht selbst geschältes Obst und Salat meiden! Vorsicht bei Garküchen und Billigrestaurants. Bei Getränken empfiehlt sich Tee, Cola, Bier und in Flaschen abgefülltes Wasser. Zum Thema Reise und Gesundheit gibt es die Broschüre "Gesundheitstipps für Globetrotter", erhältlich bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln.

Ausrüstung
Für die Rundreisen empfiehlt sich bequeme Baumwollkleidung, eine warme Jacke für kühlere Abende im November, Dezember und Januar, Geldbrustbeutel oder -gürtel und bequeme Schuhe. Da es auch im Winter tagsüber sehr warm werden kann, sollte man seine Kleidung im Schälsystem zusammenstellen. Im Sommer, vor allem im Juli und August, ist Regenkleidung praktisch. Neue und gebrauchte Wander- und Expeditionsausrüstung aller Art kann in Kathmandu gekauft oder gemietet werden. Eine detaillierte Ausrüstungsliste fürs Trekking finden sie auf der Seite "Trekkingausrüstung". 

Einkäufe
Die Banken und meisten Geschäfte sind samstags geschlossen. Nehmen Sie genügend Filmmaterial mit; die Filme in Nepal sind oft älteren Datums. Echte Antiquitäten (über 100 Jahre alt) dürfen nur mit Genehmigung des Department of Archaeology ausgeführt werden. Besser ist hochwertiges neues Kunsthandwerk (Teppiche, Schnitzereien, Schmuck etc.) als in Herkunft und Qualität zweifelhafte "Antiquitäten".

Zeitunterschied
Der Zeitunterschied zu Deutschland (MEZ) beträgt (plus) 4 Stunden und 45 Minuten, zur Sommerzeit (MESZ) eine Stunde weniger. Wenn es also bei uns 12 Uhr mittags (MEZ) ist, ist es in Nepal schon 16 Uhr 45; zur Sommerzeit (MESZ) 15 Uhr 45.

Essen und trinken
In Kathmandu kann man phantastisch Essen gehen - nepalisch, tibetisch, indisch, chinesisch, japanisch, italienisch - es gibt (fast) nichts, was es nicht gibt, zumeist sehr preisgünstig.
Auf dem Land hingegen gibt es oft nur das traditionelle Menu "Dhal-Bhat" (Linsen-Reis). Es besteht aus einer riesigen Portion Reis mit etwas Linsensoße, Gemüse und Fleisch. Nachschlag wird meist angeboten.

Visum
Das Visum für Nepal erhalten Sie gegen Gebühr bei der nepalischen Botschaft in Berlin (Guerickestr. 27 II, 10587 Berlin-Charlottenburg, Tel: 030/34359920-22, Fax: 030/34359906) oder bei einem der Konsulate, z. B. in München, Frankfurt, Köln oder Stuttgart. Sie können das Visum persönlich zu den Öffnungszeiten sofort erhalten oder per Post. Dazu müssen Sie außer dem Scheck mit der Gebühr, den Reisepass, ein ausgefülltes Antragsformular und einen vorfrankierten und voradressierten Rückumschlag schicken.
Einfacher ist es jedoch, das Visum bei der Einreise am Flughafen Kathmandu oder jeder Land-Einreisestelle (von Indien bzw. Tibet) zu erhalten. Hierzu benötigen Sie passend z.B. 25 US $ (für bis zu 14 Tage) bzw. 40 US $ (bis 30 Tage)
und ein Passbild. Die Antragsformulare liegen bereit. Stellen Sie sich dann an dem Schalter an, der mit "Tourists without visa" markiert ist.
Bitte vergessen Sie nicht, die Gültigkeitsdauer Ihres Reisepasses (mindestens 6 Monate nach Einreise) zu überprüfen.
Detaillierte Information zum Visum für Nepal und zum Tibet-Permit auf unserer Website: http://www.maya-travels.de/nepal/nepal_visa.htm 

Geld
Teilen Sie Ihr Geld möglichst in Reiseschecks (EURO oder US-Dollar) und Bargeld (dito) auf. Eingerissene oder geklebte Banknoten werden ungern akzeptiert. Bei Ausflügen sollte man immer genug Kleingeld dabeihaben, größere Banknoten können oft nicht gewechselt werden. Für Behinderte oder religiös motivierte Bettler (keine Kinder) sollte man etwas Hartgeld bereithalten (nicht mehr als ein paar Rupien). Kugelschreiber o.ä. sind bei Kindern auch sehr beliebt und sicher sinnvoller. Umrechnungskurs

Verkehrsmittel
Es gilt Linksverkehr. Im Taxi immer Taxameter (soweit vorhanden) anstellen lassen! Ausnahme: nachts oder vom Flughafen aus. Hier sollte man vorher den Preis aushandeln. Fahrräder und Motorräder können Sie in Kathmandu mieten (Zustand vorher prüfen!). Flüge, Hotels und Touren sollten frühzeitig gebucht werden. Rück- und Weiterflüge von Nepal mindestens 72 Stunden vor Abflug rückbestätigen lassen! Beim Internationalen Abflug aus Kathmandu sind am Flughafen 1.130,- Nepal Rupien "Passenger Service Charge" und 565,- N.Rs. "Tourism Service Fee" zu zahlen (zusammen ca. 20 €; Stand Frühjahr 2010).

Kleiner Nepal-Knigge
Die Nepali sind aufgeschlossene und gastfreundliche Menschen, so dass Touristen kaum jemals Probleme bekommen werden. Trotzdem können manche der unbekannten Sitten, Traditionen und Gewohnheiten verwirrend sein für den Fremden, dem die nepalische Gesellschaftsform nicht geläufig ist. Wie jedes andere Land auch, regeln die Nepali das tägliche Leben auf ihre ganz persönliche Weise, und der Besucher ist herzlich willkommen, ihre Lebensweise kennen zu lernen und mit ihnen zu teilen. Eine Hilfe dabei sollen die folgenden Hinweise sein.

Die Monarchie
Der ehemalige König von Nepal wurde von den Hindus traditionell verehrt als Inkarnation des Gottes Vishnu, auch Narayan genannt, der Bewahrer allen Lebens auf der Welt. Seit dem Massaker an der Königsfamilie am 1. Juni 2001, dem auch der beliebte König Birendra zum Opfer fiel, und dessen Hintergründe nicht objektiv aufgeklärt wurden, ist auf das Ansehen des Shah-Dynastie jedoch ein Schatten gefallen. Nach dem Volksaufstand im Frühjahr 2006 wurde die Macht des Königshauses weitgehend beschnitten. Im Mai 2008 wurde von der neu gewählten Verfassungsgebenden Versammlung die Monarchie abgeschafft und die Republik ausgerufen. Im Juni 2008 musste der abgesetzte König den Palast verlassen, der nunmehr als Museum dient. Am 21. Juni wurde Dr. Ram Baran Yadav zu ersten Präsidenten der neuen Republik Nepal gewählt.

Die Religionen
Religion ist ein wichtiger und tiefverwurzelter Bestandteil des täglichen Lebens. Tempel, Statuen und religiöse Bilder sind überall zu sehen. Nepal ist das einzige Königreich der Welt mit hinduistischer Staatsreligion, jedoch auch der Buddhismus spielt eine bedeutende Rolle. Es würde Jahre des Studiums erfordern, die Komplexität der Verflechtung von Hinduismus und Buddhismus mit ihren Auswirkungen auf das religiöse Leben in Nepal zu begreifen. Alle Gottheiten werden von Hindus und Buddhisten zugleich verehrt und auch die Feste werden gemeinsam begangen.


Leichenverbrennung

Über Jahrhunderte hinweg hat sich die gegenseitige Wertschätzung und der Respekt vor den jeweiligen Traditionen erhalten. Im folgenden nun einige Hinweise, um dem Besucher den Umgang mit dem ihm fremden religiösen Leben zu erleichtern: Besucher, die ein hinduistisches oder buddhistisches Heiligtum betreten, werden gebeten, als Zeichen des Respekts ihre Schuhe auszuziehen. (Es empfehlen sich daher, Schuhe, die schnell und leicht an- und ausgezogen werden können) Einige Tempel dürfen Personen, die nicht Angehörige der hinduistischen Religion sind, nicht betreten. Gegenstände aus Leder sind auf dem ganzen Tempelgelände nicht erlaubt. Opfergaben und Personen, die sich auf dem Weg zu einem Tempel befinden, sollte man nicht berühren. Rindfleisch wird von Hindus nicht gegessen. Buddhistische Tempel und Stupas sollten im Uhrzeigersinn umrundet werden. Im allgemeinen ist das Photographieren von religiösen Orten erlaubt; bei Zeremonien empfiehlt sich jedoch größtmögliche Zurückhaltung.

Reise- und Trekkingwetter
Der Sommer-Monsun (Mitte Juni bis Mitte September)
Die ca. 3 Monate anhaltende Regenzeit bringt starke Bewölkung, schlammige und rutschige Pfade, feuchte Hitze in den Niederungen und teilweise Blutegel und Moskitos mit sich. Nichtsdestotrotz regnet es nicht ständig. Häufig sind die Vormittage sonnig und warm, am Nachmittag kommt dann ein Gewitter mit mehr oder weniger warmem Regen. Das Reisen in Nepal ist um diese Zeit keineswegs unmöglich oder gefährlich, wenn auch der grandiose Ausblick auf die Gipfel des Himalaya, eine der Attraktionen jedes Trecks, nur zeitweise möglich ist. Die Monsunzeit ist daher eher für Botaniker oder Zoologen, sowie für diejenigen interessant, welche die Vorteile der Nebensaison genießen möchten. Als Trekkinggebiete empfehlen sich in dieser Zeit eher die Regionen, die von Jomosom aus zu erreichen sind (die Flüge dorthin sind allerdings in dieser Zeit nicht zuverlässig), das Langtang-Gebiet (wobei die Straßenverhältnisse zur Anreise oft sehr schlecht sind) sowie am ehesten das Gebiet um Ghorepani nördlich  Pokhara, das sowohl mit dem Flugzeug als auch mit dem Auto von Kathmandu aus gut erreichbar ist. Wichtig beim Treck in der Monsunzeit: früh aufbrechen, um vormittags die besseren Wetterchancen zu nutzen.
Der Herbst (Mitte September bis Mitte Dezember)
Nach der Monsunzeit klart es gewöhnlich auf, mit gelegentlichen Schauern, die bis in den Oktober andauern können. Nach dieser Wetterberuhigung herrschen gute Bedingungen für das Trecken, hohe Passübergänge sowie für Klettertouren. Irreführenderweise verbreiten viele Trekkingführer, nur zwischen Anfang Oktober und Mitte November sei die beste Zeit für einen Treck in Nepal; daher sind in dieser Zeit die bekannteren Trekking-Routen inzwischen ziemlich überlaufen. Tatsächlich zieht sich der Herbst bis Mitte Dezember, und normalerweise kommt der richtige Winter nicht vor Ende dieses Monats. Je nach Wetterlage sind hohe Passquerungen gewöhnlich bis Mitte Dezember möglich. Die Temperaturen sinken zwar Ende November geringfügig, aber die Wetterlage ist von Mitte November bis Mitte Dezember im allgemeinen stabiler als im Monat zuvor.
Der Winter (Mitte Dezember bis Ende Januar)
Wie bereits erwähnt, beginnt der Winter selten vor Ende Dezember. Winter ist hierbei ein relativer Begriff, da die Temperaturen unterhalb von 1.500 m fast nie unter den Gefrierpunkt sinken und tagsüber ohne weiteres auf 20 Grad Celsius steigen können; schlechtes Wetter hält selten länger als ein oder zwei Tage an. Ende Dezember und der Januar sind eine gute Zeit für Kultur- und Wanderreisen nach Nepal mit leichteren Trekkingtouren unter 3.000 m Höhe, mit sonnigen, oft warmen Tagen, klarem Himmel und guter Sicht auf die Berge. Hohe Pässe können zwar nicht überquert werden; dennoch sind Touren über 3.000 m im Khumbu- und Manang-Gebiet möglich, wobei Schnee und frostige Nachttemperaturen häufig Thermo-Kleidung und Daunen-Jacken erforderlich machen. Diese Jahreszeit hat einen großen Vorteil: es sind wenig Touristen und Trecker unterwegs, auch in den normalerweise überlaufenen Gebieten am Fuß der Annapurna und im Kali Gandaki Tal, und Nepal bietet sich wieder viel mehr in seinem ursprünglichen Zustand dar.
Der Frühlingsanfang (Februar und März)
Je nach der Höhe beginnt im Februar und März in Nepal der Frühling, mit der Rhododendronblüte in Höhen über 1.800 m. Wer den Frühlingsrummel vermeiden möchte, sollte noch vor Mitte März kommen; es ist eine gute Zeit für Trekking in nicht zu großer Höhe, und ideal für den Besuch des Terai, das Tiefland im Süden Nepals mit seinen Nationalparks wie z. B. den bekannten Chitwan Nationalpark oder den Bardia Nationalpark weiter im Westen Nepals.
Später Frühling (April und Mai)
April und Mai sind exzellente Monate für Trekking in großer Höhe und für viele Bergsteiger die beste Jahreszeit in Nepal. Da es in den Niederungen oft schon heiß und dunstig ist, empfiehlt sich ein Treck, der schnell die kühlere Luft in größerer Höhe erreicht. Sollen hohe Pässe wie der Thorong La überquert werden, kann der Treck nicht früher stattfinden, da sonst noch nicht genug Schnee abgeschmolzen ist. Im Laufe des Tages entstehen oft Quellwolken mit relativ häufigen Regenschauern am Nachmittag; diese manchmal spektakulären Unwetter reinigen die Luft. Im Mai ist die Wetterlage instabiler als im April, doch durch die höheren Temperaturen schmilzt noch mehr Schnee, und Trecks und Klettertouren über 5.000 m, die in manchen Jahren auch im April noch nicht möglich sind, können jetzt im Mai durchgeführt werden - der Mount Everest wurde erstmals im Mai 1953 bestiegen.

Genehmigungen und Gebühren siehe Sonderseite: Nepal Genehmigungen

Kulturelle und soziologische Aspekte
Da ein Großteil der Bevölkerung Nepals auf dem Land lebt, ist das Weltbild der Menschen noch in sich schlüssig und von Traditionen geprägt. Besuch aus fernen Ländern ist ein Ereignis; jedoch sollte der Besucher ein paar Dinge nicht vergessen, die auf jeden Nepali befremdlich wirken: Auf korrekte Bekleidung, d.h. Kleidung, die den Körper ausreichend bedeckt, sollte geachtet werden. Strandkleidung ist bei einem Aufenthalt in Stadt oder Dorf nicht das Richtige und kurze Hosen und Röcke, nackte Rücken und Schultern werden nicht gern gesehen. Besonders Damen werden in Nepal nur widerstrebend die Hand schütteln. Als Gruß ist das Händeschütteln wenig bekannt, stattdessen legt man mit einer gebetsähnlichen Geste die (eigenen) Handflächen aneinander, was "Namaste", soviel wie "Guten Tag", bedeutet. Zuneigungsbekundungen zwischen Frau und Mann in der Öffentlichkeit sind in Nepal nicht üblich und sollten unterlassen werden. Drogenkonsum, -handel und -besitz werden strafrechtlich verfolgt. Nehmen Sie den Hotelsafe für Wertsachen in Anspruch und lassen Sie kein Bargeld und wertvolle Dinge im Hotelzimmer offen herumliegen. Lebensmittel und Gegenstände, die von benutztem Besteck, Fingern und Lippen berührt wurden, werden als "jutho", d. h. unrein, betrachtet. Es gilt als Beleidigung, jemandem dergleichen anzubieten. Auch benutzte Teller, Schüsseln o. ä. müssen vor dem nächsten Gebrauch gespült werden.

Sicherheit
Im Allgemeinen ist Nepal ein relativ sicheres Reiseland. Die Menschen sind extrem bescheiden und gastfreundlich. Leider hat der Kontakt mit der "übrigen Welt" jedoch auch negative Einflüsse auf die Verhaltensweisen ausgeübt.
- Taschendiebstahl: Besonders bei Festen und anderen großen Menschenansammlungen ist Vorsicht geboten. Am besten trägt man möglichst wenig Wertgegenstände (Geld, Schmuck usw.) bei sich und passt auf die notwendigen Gegenstände (Kameras) besonders auf.
- Rebellen: Durch Unterzeichnung des Friedensabkommens der Regierung mit den Maoistischen Rebellen im November 2006 ist der Bürgerkrieg beendet. Die politischen Lage ist jedoch weiterhin instabil, was sich auch in gelegentlichen Unruhen, Verkehrsstreiks sowie mangelnder Sicherheit und Kontrolle durch die Behörden äußert. Als Vorsichtsmaßnahme empfehlen wir, die aktuelle Nachrichtenlage zu beachten und besonders unruhige Gebiete zu meiden.
- Überfälle: In einigen touristisch belebten Gebieten (z. B. nördlich Pokhara) ist es zu einzelnen Raubüberfällen gekommen. Generell empfiehlt es sich, nicht alleine zu trecken, und die Begleitung einer Trekking-Mannschaft in Anspruch zu nehmen.
- Unfälle, Krankheiten: Die medizinische Versorgung in Kathmandu ist inzwischen recht gut, wenn man das nötige Geld aufbringt. In abgelegenen Gebieten kann es jedoch sehr schwierig sein, bei Unfällen und Krankheiten Hilfe zu erhalten. Es wird dringend davon abgeraten, hier ohne die logistische Unterstützung eines Trekkingbüros unterwegs zu sein. Dieses organisiert im Notfall professionell den Transport des Patienten durch Träger zum nächsten "health-post" bzw. einen Helikopterflug nach Kathmandu. Wer dennoch ohne Trekkingagentur in abgelegene Gebiete unterwegs ist, sollte seine Reiseroute unbedingt vorher der Botschaft seines Heimatlandes mitteilen. Es empfiehlt sich die Mitnahme eines Satellitentelefons. Bei Aufenthalt in Höhen ab 4.000m über dem Meer sind unbedingt besondere Vorsichtsmaßnahmen wegen möglicher Höhenkrankheit zu beachten.

Kommunikation
Die Anbindung Nepals an das internationale Telefonnetz ist durch die Satelliten-Bodenstation in Kathmandu recht gut. In abgelegenen Gebieten ist jedoch häufig keine Kommunikation möglich. In einigen Gebieten ist das Mobiltelefonnetz gut ausgebaut. Sie können Ihr GSM-Handy mit einer in Nepal gekauften SIM-Karte nutzen, nicht aber Ihre deutsche SIM-Karte, da es noch kein Roaming-Abkommen gibt. Satellitentelefone  sind nur gelegentlich vorhanden; dort empfiehlt sich die Mitnahme eines eigenen Satellitentelefons (Iridium, Thuraja, Inmarsat). In größeren Orten gibt es häufig Telefon- und Internet- Shops.

Ökologie
Mit jeder Art von Brennstoff, besonders Feuerholz, sollte sparsamst umgegangen werden. Das Abholzen von Bäumen sowie das Jagen freilebender Tiere ist streng verboten. Unterkünfte und Trekking-Agenturen, die kein Feuerholz benutzen, sollten bevorzugt werden. Benutzen Sie die Toilettenmöglichkeiten, die zur Verfügung stehen. Ist nichts dergleichen vorhanden, sollte man einen Mindestabstand von 30m zu Quellen und Wasserläufen einhalten und Ausscheidungen samt Toilettenpapier vergraben. Bevorzugen Sie biologisch abbaubare Produkte.

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